Das Sakrament der Buße und der Versöhnung

Gott liebt uns bedingungslos und ohne Einschränkung. Dies gilt auch und gerade in unserem Versagen. Beichten heißt, sich der Liebe Gottes bewusst werden. Im Sakrament der Buße und Beichte reicht uns Gott seine Hand zur Versöhnung.

Die Beichte ist das Sündenbekenntnis vor einem Priester, dem Beichtvater, der dem Beichtenden die Lossprechung mit dem Zeichen des Kreuzes erteilt. Die persönliche Schuld wird durch Christi Tod und Auferstehung vergeben. Der Wille zur Versöhnung untereinander und zur Wiedergutmachung ist Voraussetzung dafür.

Die katholische Kirche empfiehlt, in einem überschaubaren Zeitraum, mindestens aber jährlich (Osterzeit) das Sakrament der Versöhnung, der Beichte zu empfangen.

Die Einzel- oder Ohrenbeichte wird im Beichtstuhl oder in einem Beichtzimmer abgelegt. Viele Beichtende wünschen im Gegensatz zur Anonymität im Beichtstuhl das Beichtgespräch mit dem Priester.

Zudem gibt es viele Formen und Möglichkeiten, wie uns Gott unsere Sünden vergibt. Ein gläubiger Mensch sollte täglich Besinnung halten und wenn er schuldig geworden ist, umkehren. Das kann unter anderem geschehen durch das Gebet, im Lesen der Hl. Schrift oder in einem versöhnenden Gespräch. Auch der Bußgottesdienst ist eine gottesdienstliche Feier, in der die Gläubigen gemeinsam ihre Schuld bekennen und im gemeinsamen Gebet um Befreiung von der Sünde bitten. Er ersetzt aber nicht die persönliche Beichte u. die sakramentale Lossprechung.

Beichtgelegenheit:      - Samstag von 17.00 – 17.30 Uhr in der Pfarrkirche in Parkstein
                                 - vor den großen kirchlichen Feiertagen in Kirchendemenreuth
                                   (siehe Pfarrblatt)
Beichtgespräch:          - nach Vereinbarung mit Pfarrer Pennoraj Tharmakkan (Pfarramt)